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CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung bestellen: Die Checkliste für Ihre Anfrage

Kunststoffteile nach Zeichnung fertigen lassen: Was auf die Zeichnung muss, welche Dateiformate nötig sind und die Anfrage-Checkliste für Ihren Hersteller.

· 10 Min Lesezeit

Wer Kunststoffteile fertigen lassen möchte und dafür einen spezialisierten Kunststoffteile-Hersteller sucht, scheitert selten an der Technik. Häufiger ist die Ursache für Verzögerungen eine unvollständige Anfrage: fehlende Toleranzangaben, ein Dateiformat, das der Fertiger nicht einlesen kann, oder eine Materialangabe, die nur den Handelsnamen nennt, aber keine Norm. Das Ergebnis sind Rückfragen, verschobene Angebote und im schlechtesten Fall ein Teil, das nicht zur Zeichnung passt.

Dabei lässt sich das vermeiden. Ein CNC-Hersteller wie H. Scheffel GmbH braucht für eine präzise Kalkulation genau definierte Informationen: eine normkonforme Zeichnung, das richtige Dateiformat, eine eindeutige Materialangabe und klare Toleranzen. Wer diese Punkte vor der Anfrage abhakt, erhält schneller ein belastbares Angebot.

Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, was eine vollständige Anfrage für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung enthält. Inklusive Checkliste zum Herunterladen und sofortigem Einsatz. Stand: Juni 2026.

Das Wichtigste in Kürze

ThemaKey Takeaway
ZeichnungsanforderungenNormkonforme Bemaßung nach DIN EN ISO 7200, Allgemeintoleranz nach DIN ISO 2768 und Materialangabe sind Pflicht
DateiformateSTEP + PDF als Kombination ist der Standard -- STEP für die 3D-Geometrie, DXF und PDF zur Überprüfung der Bemaßung
MaterialangabeNormbez. angeben (z.B. "POM-C nach DIN EN ISO 9988"), nicht nur Handelsname (z.B. "Delrin"); So wie Vorgaben zur gewünschten Materialfarbe
ToleranzenAllgemeintoleranz DIN ISO 2768 (m oder f) reicht für die meisten Bauteile -- Einzeltoleranzen nur wo funktional notwendig
Stückzahl und TerminBeides von Anfang an nennen -- Stückzahl beeinflusst den Stückpreis erheblich, Termin die Maschinenbelegung

Was muss auf Ihrer technischen Zeichnung stehen?

Eine vollständige technische Zeichnung enthält alle Informationen, die ein Fertiger für die Programmierung und Herstellung benötigt, ohne dass er nachfragen muss. Nach DIN EN ISO 7200 gehören Bauteilbezeichnung, Zeichnungsnummer, Werkstoffangabe, Maßstab und Projektionsmethode (Erster oder Dritter Winkel) ins Schriftfeld. Fehlt auch nur eine dieser Angaben, kann der Fertiger das Teil nicht eindeutig zuordnen oder die Zeichnung nicht freigeben.

Bemaßung und Maßstab

Alle Außenmaße, Bohrungsdurchmesser und Tiefen müssen bemaßt sein. Nicht bemaßte Flächen gelten in der Praxis als unkritisch und werden nach Erfahrungswert gefertigt. Wer ein Maß als kritisch betrachtet, muss es explizit bemaßen und mit einer Toleranz versehen.

Der Maßstab der Zeichnung muss im Schriftfeld stehen. Bei ausgedruckten oder als PDF übermittelten Zeichnungen wird der Maßstab häufig verändert, wenn nicht "Maßstab 1:1" explizit angegeben ist. Daraus entstehen Maßabweichungen, die zu Ausschuss führen.

Toleranzangaben in der Zeichnung

Die Allgemeintoleranz gilt für alle Maße, die keine eigene Toleranzangabe tragen. Sie wird im Schriftfeld als Verweis auf DIN ISO 2768 eingetragen, zum Beispiel als "ISO 2768-m" (mittel). Für Maße mit höheren Anforderungen wird die Einzeltoleranz direkt am Maß eingetragen, zum Beispiel als "25 ±0,05" oder als Passungstoleranz "H7".

Oberflächenangaben

Die geforderte Oberflächenrauheit wird nach DIN EN ISO 1302 mit dem Ra-Wert angegeben, zum Beispiel Ra 1,6 für eine gefräste Oberfläche. Fehlt die Angabe, fräst der Hersteller nach erreichbarer Standardrauheit -- was in vielen Fällen ausreicht, bei Dichtflächen oder Gleitflächen aber problematisch sein kann.

Welche Dateiformate braucht ein CNC-Fertiger?

Für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung sind zwei Dateien optimal: eine STEP-Datei mit der 3D-Geometrie und eine PDF-Datei mit der bemaßten technischen Zeichnung. Die STEP-Datei dient der CAM-Programmierung, die PDF zur Überprüfung von Toleranzen, Oberflächen und Schriftfeldangaben.

FormatDateiendungInhalteEmpfohlener Einsatz
STEP.step, .stp3D-Geometrie, Flächen, VolumenBevorzugtes Hauptformat für alle 3D-Teile; universell kompatibel mit allen gängigen CAD/CAM-Systemen
IGES.iges, .igs3D-Geometrie, FlächenAlternativ zu STEP, wenn STEP nicht verfügbar; älter und fehleranfälliger beim Import
DXF.dxf2D-Konturen, BohrbilderFlache Teile und Zuschnitte; nicht geeignet für 3D-Geometrien
PDF.pdfTechnische Zeichnung mit BemaßungImmer als Ergänzung zu 3D-Daten als Prüfunterlage; enthält Toleranzen, Oberflächenangaben, Schriftfeld

Hinweis: Ein PDF allein reicht für die CNC-Programmierung nicht aus. Ohne 3D-Daten muss der Hersteller das Teil aufwendig nachkonstruieren. Das verlängert die Angebotszeit und erhöht das Fehlerrisiko.

Wenn Sie nur ein PDF haben, wenden Sie sich direkt an Ihren Hersteller. Bei H. Scheffel klären wir in einem kurzen Gespräch, ob und wie eine Fertigung auf Basis der 2D-Zeichnung möglich ist.

Material richtig spezifizieren

Die Materialangabe auf der Zeichnung muss eindeutig und normkonform sein. Handelsnamen wie "Delrin" (Markenname von Dupont für POM) oder "Teflon" (Markenname für PTFE) sind nicht normkonform und können zu Verwechslungen führen, wenn verschiedene Hersteller unterschiedliche Produkte unter demselben Markennamen verkaufen.

Die korrekte Angabe folgt dem Schema: Kunststoffbezeichnung nach Norm plus Modifikation, zum Beispiel "POM-C nach DIN EN ISO 9988" oder "PA6-GF30 nach DIN EN ISO 1874". Die Abkürzung nach dem Bindestrich beschreibt die Modifikation: GF30 steht für 30 Prozent Glasfaseranteil.

MaterialNormbezeichnungTypische Modifikationen
PolyoxymethylenPOM-C oder POM-HUV-stabilisiert, gefüllt
Polyamid 6PA6 nach DIN EN ISO 1874PA6-GF30, PA6-MoS2
Polyamid 66PA66 nach DIN EN ISO 1874PA66-GF35
PolyetherketonPEEK nach DIN EN ISO 15526PEEK-GF30, PEEK-CF30
PolytetrafluorethylenPTFE nach DIN EN ISO 13000PTFE-GF25, PTFE-C
PolycarbonatPC nach DIN EN ISO 7391PC-UV, PC-GF10
Polyethylen (hochmolekular)PE-UHMW--

Wenn besondere Anforderungen gelten, müssen diese ebenfalls auf der Zeichnung stehen oder in der Anfrage erwähnt werden:

  • Lebensmittelkontakt: FDA 21 CFR 177.xx oder EU 10/2011 (Verordnung für Kunststoffe im Lebensmittelkontakt)

  • ESD-Schutz: Angabe des geforderten Oberflächenwiderstands (z.B. 10^4 bis 10^9 Ohm)

  • UV-Beständigkeit: Relevant für Außenanwendungen

  • Farbe: Nur angeben, wenn funktional relevant; Sonderfarben erhöhen den Preis

Weitere Hinweise zur Materialauswahl für technische Bauteile finden Sie in unserem CNC-Fräsen Praxisguide.

Toleranzen korrekt angeben

Toleranzangaben sind der häufigste Fehler in Anfragen für CNC-Kunststoffteile. Zu enge Toleranzen erhöhen den Preis unnötig, zu weite können die Funktion des Bauteils gefährden. Die richtige Strategie ist die Unterscheidung zwischen Allgemeintoleranz und Einzeltoleranz.

Die Allgemeintoleranz nach DIN ISO 2768 gilt für alle Maße ohne eigene Toleranzangabe. Sie wird mit einem Buchstaben angegeben, der die Toleranzklasse beschreibt:

KlasseBuchstabeAnwendung
FeinfHohe Anforderungen, Passungsflächen, Führungselemente
MittelmStandard-Maschinenbau, die häufigste Klasse
GrobcWenig kritische Teile, Gehäuse, nicht-funktionale Flächen
Sehr grobvNur für grobe Teile ohne Präzisionsanforderung

Empfehlung: Für die meisten CNC-Kunststoffteile im Maschinenbau reicht DIN ISO 2768-m aus. Die Angabe erfolgt im Schriftfeld der Zeichnung.

Einzeltoleranzen werden direkt am Maß eingetragen und überschreiben die Allgemeintoleranz. Sie sind sinnvoll für:

  • Passungsflächen (z.B. Bohrungen mit Passungstoleranz H7)

  • Dichtflächen (strenge Ebenheit, Ra-Anforderung)

  • Führungselemente (enge Parallelität oder Geradheit)

  • Funktionsmaße, von denen der Zusammenbau abhängt

Expertentipp von Frank Schulte: Überprüfen Sie jede Einzeltoleranz auf ihre Notwendigkeit. Eine Bohrung mit H7-Toleranz kostet in der Fertigung deutlich mehr als dieselbe Bohrung nach DIN ISO 2768-m. Wenn die Bohrung keine Passungsfunktion hat, reicht die Allgemeintoleranz. Wir klären das gerne vor der Zeichnungsfreigabe.

Die erreichbaren Toleranzen hängen auch vom Material ab. PEEK lässt sich auf ±0,01 mm fräsen, PTFE kriecht unter Spannung und erlaubt in der Regel nur ±0,08 mm. Detaillierte Richtwerte finden Sie in unserem Artikel zu Toleranzen bei CNC-Kunststoffteilen.

Stückzahl und Liefertermin angeben

Stückzahl und Liefertermin sind keine Details, die man nach dem Angebot klärt. Beide Angaben beeinflussen die Kalkulation direkt und sollten von Anfang an in der Anfrage stehen.

Wie die Stückzahl den Preis beeinflusst

Jeder Fertigungsauftrag hat Rüstkosten: Programmierung, Einrichten der Maschine, Spannsystem, Erstmusterprüfung. Diese Kosten fallen einmal an, unabhängig von der Stückzahl. Bei einem Einzelteil werden die vollen Rüstkosten auf ein Stück umgelegt. Bei 50 Stück verteilen sie sich auf 50 Teile.

Wer regelmäßig Bedarf hat, sollte das in der Anfrage erwähnen. Viele Hersteller bieten Rahmenverträge oder Abrufmengen an, die den Stückpreis senken, ohne dass eine große Menge auf einmal bestellt werden muss. Mehr dazu in unserem Artikel zu CNC-Prototypen und Kleinserien.

Realistische Lieferzeiten

Typische Lieferzeiten für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung:

  • Einzelteile und Prototypen: 6-10 Werktage nach Auftragsfreigabe

  • Kleinserien (bis 50 Stück): 10-20 Werktage

  • Serien (ab 50 Stück): nach Abstimmung, häufig 3-4 Wochen

  • Expresslieferung: möglich gegen Aufpreis, nach Kapazitätsabfrage

Wenn der Termin kritisch ist, teilen Sie ihn in der Anfrage mit. Ein Hersteller kann dann frühzeitig kommunizieren, ob der Termin haltbar ist oder ob eine Expressbearbeitung notwendig wird.

Eine vollständige Kostenübersicht und Einflussfaktoren auf den Preis finden Sie in unserem Artikel zu CNC-Kunststoffteile Kosten.

Die Checkliste: Alles Wichtige auf einen Blick

Bevor Sie Ihre Anfrage absenden, prüfen Sie jeden Punkt dieser Liste. Eine vollständige Anfrage erhält bei H. Scheffel ein Angebot innerhalb von 48 Stunden.

Technische Zeichnung

  • Bauteilbezeichnung im Schriftfeld eingetragen

    Zeichnungsnummer vorhanden

    Maßstab angegeben (z.B. 1:1, 1:2)

    Projektionsmethode angegeben (Erster Winkel = europäisch, oder Dritter Winkel = amerikanisch)

    Alle funktional relevanten Maße bemaßt

    Allgemeintoleranz im Schriftfeld (z.B. "ISO 2768-m")

    Einzeltoleranzen direkt am Maß eingetragen (wo funktional notwendig)

    Oberflächenrauheit angegeben (Ra-Wert nach DIN EN ISO 1302)

    Gewindeangaben vollständig (Metrisch: M8, Zöllig: 1/4"-20 UNC)

    Bohrbilder mit Positionen und Durchmessern

    Ansichten vollständig (Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, ggf. Schnittansichten)

Dateiformate

  • STEP-Datei vorhanden (.step oder .stp) -- bevorzugtes Format für 3D-Teile

    Alternativ: IGES-Datei (.iges oder .igs) -- wenn STEP nicht verfügbar

    Alternativ: DXF-Datei (.dxf) -- nur für 2D-Konturen und Zuschnitte

    PDF der technischen Zeichnung vorhanden -- immer als Ergänzung zur 3D-Datei

    Beide Dateien auf Konsistenz geprüft (3D-Modell und Zeichnung zeigen dasselbe Teil)

Materialangabe

  • Normkonforme Werkstoffbezeichnung (z.B. "POM-C nach DIN EN ISO 9988")

    Modifikation angegeben, falls zutreffend (z.B. GF30, MoS2, UV-stabilisiert)

    Farbe angegeben, falls relevant

    Besondere Anforderungen vermerkt: FDA, ESD, UV, chemische Beständigkeit, Lebensmittelkontakt

    Alternativmaterial akzeptabel? Falls ja, angeben

Toleranzen

  • Allgemeintoleranz auf Zeichnung eingetragen (ISO 2768-f, -m, -c oder -v)

    Einzeltoleranzen nur für funktional kritische Maße vergeben

    Passungstoleranzen vollständig angegeben (z.B. Bohrung H7, Welle h6)

    Form- und Lagetoleranzen eingetragen, falls gefordert (Ebenheit, Rundheit, Parallelität)

    Engste Toleranz im Verhältnis zum Material geprüft (PTFE und PA6 sind feuchtigkeitsempfindlich)

Stückzahl und Liefertermin

  • Bestellmenge angegeben (Anzahl Stück)

    Gewünschter Liefertermin genannt

    Jährlicher Bedarf / Wiederholbedarf angegeben (falls zutreffend)

    Expresslieferung erforderlich? Falls ja, explizit erwähnen

Sonderanforderungen

  • Oberflächenbehandlung notwendig? (Schleifen, Polieren, Lackieren)

    Kennzeichnung / Gravur gefordert?

    Montagebaugruppe? -- Baugruppenmontage bei H. Scheffel

    Zuschnitt als Vorstufe notwendig? -- Zuschnittservice

    Qualitätsdokumentation erforderlich? (Erstmusterprüfbericht, Prüfprotokoll)

    Normen oder Vorschriften zu beachten? (z.B. FDA, RoHS, REACH)

Fazit

Kunststoffteile fertigen lassen ist ein klarer Prozess, wenn die Anfrage vollständig ist. Die drei häufigsten Fehler in Anfragen sind:

Materialangaben ohne Normbezug, fehlende oder überspezifizierte Toleranzen und STEP-Dateien ohne begleitendes PDF. Alle drei führen zu Rückfragen, die das Angebot verzögern.

Die Checkliste in diesem Artikel deckt alle Punkte ab, die ein CNC-Hersteller für eine präzise Kalkulation benötigt. Wer sie vor dem Absenden der Anfrage durcharbeitet, erhält schneller ein belastbares Angebot und vermeidet Missverständnisse in der Fertigung.

Bei komplexen Bauteilen oder wenn Sie sich bei einzelnen Punkten unsicher sind, empfehlen wir ein kurzes Gespräch vor der Zeichnungsfreigabe. Frank Schulte und sein Team bei H. Scheffel klären in wenigen Minuten, welche Toleranzen realistisch sind, welches Material für Ihre Anforderungen passt und wie sich Kosten bereits in der Konstruktionsphase optimieren lassen.

Jetzt Zeichnung hochladen und Angebot erhalten: Anfrage stellen bei H. Scheffel

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Kunststoffteile ohne Zeichnung bestellen?

Für einfache Zuschnitte nach Maß reicht oft eine Aufstellung (besser eine Skizze) mit Länge, Breite und Dicke. Für CNC-gefräste Teile mit Bohrungen, Nuten oder komplexer Geometrie ist eine normkonforme Zeichnung mit Toleranzangaben notwendig. Die Arbeitsvorbereitung bei H. Scheffel GmbH berät bei der Erstellung der Zeichnung, wenn noch keine vorhanden ist.

Welches Dateiformat ist für CNC-Anfragen am besten?

Die Kombination STEP + PDF ist der Standard. Die STEP-Datei enthält die 3D-Geometrie für die CAM-Programmierung, die PDF-Zeichnung enthält Toleranzen, Oberflächenangaben und Schriftfeldangaben. STEP ist mit allen gängigen CAD/CAM-Systemen kompatibel und übermittelt die Geometrie verlustfrei.

Was passiert, wenn die Zeichnung unvollständig ist?

Bei fehlenden Angaben stellt der Hersteller Rückfragen, bevor er ein Angebot erstellt. Das verzögert die Angebotszeit. In der Fertigung ohne Rückfrage gefertigte Teile können von den tatsächlichen Anforderungen abweichen. Eine vollständige Zeichnung ist die zuverlässigste Grundlage für ein passgenaues Angebot.

Wie lange dauert es, bis ich ein Angebot bekomme?

Bei einer vollständigen Anfrage mit STEP, PDF, Materialangabe, Toleranzen und Stückzahl erstellt H. Scheffel ein Angebot innerhalb von 48 Stunden. Bei unvollständigen Anfragen verlängert sich die Zeit durch notwendige Rückfragen.

Kann ich auch Einzelteile oder Prototypen in Auftrag geben?

Ja. H. Scheffel fertigt Einzelteile, Prototypen und Kleinserien nach Zeichnung. Die Mindestbestellmenge ist 1 Stück. Einzelteile haben höhere Stückpreise, weil Rüstkosten auf ein Teil umgelegt werden. Bei regelmäßigem Bedarf lohnt sich ein Rahmenvertrag. Mehr dazu im Artikel zu CNC-Prototypen und Kleinserien.

Quellen

  1. DIN ISO 2768-1:1991 — Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße. Beuth Verlag.

  2. DIN EN ISO 7200:2004 — Technische Produktdokumentation: Datenfelder in Schriftfeldern. Beuth Verlag.

  3. DIN EN ISO 1302:2002 — Angabe der Oberflächenbeschaffenheit in der technischen Produktdokumentation. Beuth Verlag.

  4. ISO 10303 — STEP: Standard for the Exchange of Product model data. ISO Geneva.

  5. VDI-Wissensforum: DIN ISO 20457 — Toleranzmanagement bei Kunststoff-Formteilen. https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-kunststoff/toleranzmanagement-kunststoff-formteile/

  6. Ensinger GmbH: Werkstoffdaten und Halbzeug-Lieferprogramm für technische Kunststoffe. https://www.ensingerplastics.com/de-de

Portrait von Frank Schulte

Über den Autor

Frank Schulte

Geschäftsführer · H. Scheffel GmbH

Frank Schulte ist Geschäftsführer bei der H. Scheffel GmbH und verfügt über jahrzehntelange Expertise in der Kunststoffverarbeitung. Als Spezialist für hochpräzise Formteile begleitet er Industriekunden vom Werkzeugbau bis zur Serienproduktion. Seine Schwerpunkte liegen in der technischen Beratung, Prozessoptimierung und der Umsetzung anspruchsvoller Kunststoff-Projekte für Automotive, Maschinenbau und Medizintechnik.

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