Wer Kunststoffteile fertigen lassen möchte und dafür einen spezialisierten Kunststoffteile-Hersteller sucht, scheitert selten an der Technik. Häufiger ist die Ursache für Verzögerungen eine unvollständige Anfrage: fehlende Toleranzangaben, ein Dateiformat, das der Fertiger nicht einlesen kann, oder eine Materialangabe, die nur den Handelsnamen nennt, aber keine Norm. Das Ergebnis sind Rückfragen, verschobene Angebote und im schlechtesten Fall ein Teil, das nicht zur Zeichnung passt.
Dabei lässt sich das vermeiden. Ein CNC-Hersteller wie H. Scheffel GmbH braucht für eine präzise Kalkulation genau definierte Informationen: eine normkonforme Zeichnung, das richtige Dateiformat, eine eindeutige Materialangabe und klare Toleranzen. Wer diese Punkte vor der Anfrage abhakt, erhält schneller ein belastbares Angebot.
Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, was eine vollständige Anfrage für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung enthält. Inklusive Checkliste zum Herunterladen und sofortigem Einsatz. Stand: Juni 2026.
Das Wichtigste in Kürze
| Thema | Key Takeaway |
|---|---|
| Zeichnungsanforderungen | Normkonforme Bemaßung nach DIN EN ISO 7200, Allgemeintoleranz nach DIN ISO 2768 und Materialangabe sind Pflicht |
| Dateiformate | STEP + PDF als Kombination ist der Standard -- STEP für die 3D-Geometrie, DXF und PDF zur Überprüfung der Bemaßung |
| Materialangabe | Normbez. angeben (z.B. "POM-C nach DIN EN ISO 9988"), nicht nur Handelsname (z.B. "Delrin"); So wie Vorgaben zur gewünschten Materialfarbe |
| Toleranzen | Allgemeintoleranz DIN ISO 2768 (m oder f) reicht für die meisten Bauteile -- Einzeltoleranzen nur wo funktional notwendig |
| Stückzahl und Termin | Beides von Anfang an nennen -- Stückzahl beeinflusst den Stückpreis erheblich, Termin die Maschinenbelegung |
Was muss auf Ihrer technischen Zeichnung stehen?
Eine vollständige technische Zeichnung enthält alle Informationen, die ein Fertiger für die Programmierung und Herstellung benötigt, ohne dass er nachfragen muss. Nach DIN EN ISO 7200 gehören Bauteilbezeichnung, Zeichnungsnummer, Werkstoffangabe, Maßstab und Projektionsmethode (Erster oder Dritter Winkel) ins Schriftfeld. Fehlt auch nur eine dieser Angaben, kann der Fertiger das Teil nicht eindeutig zuordnen oder die Zeichnung nicht freigeben.
Bemaßung und Maßstab
Alle Außenmaße, Bohrungsdurchmesser und Tiefen müssen bemaßt sein. Nicht bemaßte Flächen gelten in der Praxis als unkritisch und werden nach Erfahrungswert gefertigt. Wer ein Maß als kritisch betrachtet, muss es explizit bemaßen und mit einer Toleranz versehen.
Der Maßstab der Zeichnung muss im Schriftfeld stehen. Bei ausgedruckten oder als PDF übermittelten Zeichnungen wird der Maßstab häufig verändert, wenn nicht "Maßstab 1:1" explizit angegeben ist. Daraus entstehen Maßabweichungen, die zu Ausschuss führen.
Toleranzangaben in der Zeichnung
Die Allgemeintoleranz gilt für alle Maße, die keine eigene Toleranzangabe tragen. Sie wird im Schriftfeld als Verweis auf DIN ISO 2768 eingetragen, zum Beispiel als "ISO 2768-m" (mittel). Für Maße mit höheren Anforderungen wird die Einzeltoleranz direkt am Maß eingetragen, zum Beispiel als "25 ±0,05" oder als Passungstoleranz "H7".
Oberflächenangaben
Die geforderte Oberflächenrauheit wird nach DIN EN ISO 1302 mit dem Ra-Wert angegeben, zum Beispiel Ra 1,6 für eine gefräste Oberfläche. Fehlt die Angabe, fräst der Hersteller nach erreichbarer Standardrauheit -- was in vielen Fällen ausreicht, bei Dichtflächen oder Gleitflächen aber problematisch sein kann.
Welche Dateiformate braucht ein CNC-Fertiger?
Für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung sind zwei Dateien optimal: eine STEP-Datei mit der 3D-Geometrie und eine PDF-Datei mit der bemaßten technischen Zeichnung. Die STEP-Datei dient der CAM-Programmierung, die PDF zur Überprüfung von Toleranzen, Oberflächen und Schriftfeldangaben.
| Format | Dateiendung | Inhalte | Empfohlener Einsatz |
|---|---|---|---|
| STEP | .step, .stp | 3D-Geometrie, Flächen, Volumen | Bevorzugtes Hauptformat für alle 3D-Teile; universell kompatibel mit allen gängigen CAD/CAM-Systemen |
| IGES | .iges, .igs | 3D-Geometrie, Flächen | Alternativ zu STEP, wenn STEP nicht verfügbar; älter und fehleranfälliger beim Import |
| DXF | .dxf | 2D-Konturen, Bohrbilder | Flache Teile und Zuschnitte; nicht geeignet für 3D-Geometrien |
| Technische Zeichnung mit Bemaßung | Immer als Ergänzung zu 3D-Daten als Prüfunterlage; enthält Toleranzen, Oberflächenangaben, Schriftfeld |
Hinweis: Ein PDF allein reicht für die CNC-Programmierung nicht aus. Ohne 3D-Daten muss der Hersteller das Teil aufwendig nachkonstruieren. Das verlängert die Angebotszeit und erhöht das Fehlerrisiko.
Wenn Sie nur ein PDF haben, wenden Sie sich direkt an Ihren Hersteller. Bei H. Scheffel klären wir in einem kurzen Gespräch, ob und wie eine Fertigung auf Basis der 2D-Zeichnung möglich ist.
Material richtig spezifizieren
Die Materialangabe auf der Zeichnung muss eindeutig und normkonform sein. Handelsnamen wie "Delrin" (Markenname von Dupont für POM) oder "Teflon" (Markenname für PTFE) sind nicht normkonform und können zu Verwechslungen führen, wenn verschiedene Hersteller unterschiedliche Produkte unter demselben Markennamen verkaufen.
Die korrekte Angabe folgt dem Schema: Kunststoffbezeichnung nach Norm plus Modifikation, zum Beispiel "POM-C nach DIN EN ISO 9988" oder "PA6-GF30 nach DIN EN ISO 1874". Die Abkürzung nach dem Bindestrich beschreibt die Modifikation: GF30 steht für 30 Prozent Glasfaseranteil.
| Material | Normbezeichnung | Typische Modifikationen |
|---|---|---|
| Polyoxymethylen | POM-C oder POM-H | UV-stabilisiert, gefüllt |
| Polyamid 6 | PA6 nach DIN EN ISO 1874 | PA6-GF30, PA6-MoS2 |
| Polyamid 66 | PA66 nach DIN EN ISO 1874 | PA66-GF35 |
| Polyetherketon | PEEK nach DIN EN ISO 15526 | PEEK-GF30, PEEK-CF30 |
| Polytetrafluorethylen | PTFE nach DIN EN ISO 13000 | PTFE-GF25, PTFE-C |
| Polycarbonat | PC nach DIN EN ISO 7391 | PC-UV, PC-GF10 |
| Polyethylen (hochmolekular) | PE-UHMW | -- |
Wenn besondere Anforderungen gelten, müssen diese ebenfalls auf der Zeichnung stehen oder in der Anfrage erwähnt werden:
-
Lebensmittelkontakt: FDA 21 CFR 177.xx oder EU 10/2011 (Verordnung für Kunststoffe im Lebensmittelkontakt)
-
ESD-Schutz: Angabe des geforderten Oberflächenwiderstands (z.B. 10^4 bis 10^9 Ohm)
-
UV-Beständigkeit: Relevant für Außenanwendungen
-
Farbe: Nur angeben, wenn funktional relevant; Sonderfarben erhöhen den Preis
Weitere Hinweise zur Materialauswahl für technische Bauteile finden Sie in unserem CNC-Fräsen Praxisguide.
Toleranzen korrekt angeben
Toleranzangaben sind der häufigste Fehler in Anfragen für CNC-Kunststoffteile. Zu enge Toleranzen erhöhen den Preis unnötig, zu weite können die Funktion des Bauteils gefährden. Die richtige Strategie ist die Unterscheidung zwischen Allgemeintoleranz und Einzeltoleranz.
Die Allgemeintoleranz nach DIN ISO 2768 gilt für alle Maße ohne eigene Toleranzangabe. Sie wird mit einem Buchstaben angegeben, der die Toleranzklasse beschreibt:
| Klasse | Buchstabe | Anwendung |
|---|---|---|
| Fein | f | Hohe Anforderungen, Passungsflächen, Führungselemente |
| Mittel | m | Standard-Maschinenbau, die häufigste Klasse |
| Grob | c | Wenig kritische Teile, Gehäuse, nicht-funktionale Flächen |
| Sehr grob | v | Nur für grobe Teile ohne Präzisionsanforderung |
Empfehlung: Für die meisten CNC-Kunststoffteile im Maschinenbau reicht DIN ISO 2768-m aus. Die Angabe erfolgt im Schriftfeld der Zeichnung.
Einzeltoleranzen werden direkt am Maß eingetragen und überschreiben die Allgemeintoleranz. Sie sind sinnvoll für:
-
Passungsflächen (z.B. Bohrungen mit Passungstoleranz H7)
-
Dichtflächen (strenge Ebenheit, Ra-Anforderung)
-
Führungselemente (enge Parallelität oder Geradheit)
-
Funktionsmaße, von denen der Zusammenbau abhängt
Expertentipp von Frank Schulte: Überprüfen Sie jede Einzeltoleranz auf ihre Notwendigkeit. Eine Bohrung mit H7-Toleranz kostet in der Fertigung deutlich mehr als dieselbe Bohrung nach DIN ISO 2768-m. Wenn die Bohrung keine Passungsfunktion hat, reicht die Allgemeintoleranz. Wir klären das gerne vor der Zeichnungsfreigabe.
Die erreichbaren Toleranzen hängen auch vom Material ab. PEEK lässt sich auf ±0,01 mm fräsen, PTFE kriecht unter Spannung und erlaubt in der Regel nur ±0,08 mm. Detaillierte Richtwerte finden Sie in unserem Artikel zu Toleranzen bei CNC-Kunststoffteilen.
Stückzahl und Liefertermin angeben
Stückzahl und Liefertermin sind keine Details, die man nach dem Angebot klärt. Beide Angaben beeinflussen die Kalkulation direkt und sollten von Anfang an in der Anfrage stehen.
Wie die Stückzahl den Preis beeinflusst
Jeder Fertigungsauftrag hat Rüstkosten: Programmierung, Einrichten der Maschine, Spannsystem, Erstmusterprüfung. Diese Kosten fallen einmal an, unabhängig von der Stückzahl. Bei einem Einzelteil werden die vollen Rüstkosten auf ein Stück umgelegt. Bei 50 Stück verteilen sie sich auf 50 Teile.
Wer regelmäßig Bedarf hat, sollte das in der Anfrage erwähnen. Viele Hersteller bieten Rahmenverträge oder Abrufmengen an, die den Stückpreis senken, ohne dass eine große Menge auf einmal bestellt werden muss. Mehr dazu in unserem Artikel zu CNC-Prototypen und Kleinserien.
Realistische Lieferzeiten
Typische Lieferzeiten für CNC-Kunststoffteile nach Zeichnung:
-
Einzelteile und Prototypen: 6-10 Werktage nach Auftragsfreigabe
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Kleinserien (bis 50 Stück): 10-20 Werktage
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Serien (ab 50 Stück): nach Abstimmung, häufig 3-4 Wochen
-
Expresslieferung: möglich gegen Aufpreis, nach Kapazitätsabfrage
Wenn der Termin kritisch ist, teilen Sie ihn in der Anfrage mit. Ein Hersteller kann dann frühzeitig kommunizieren, ob der Termin haltbar ist oder ob eine Expressbearbeitung notwendig wird.
Eine vollständige Kostenübersicht und Einflussfaktoren auf den Preis finden Sie in unserem Artikel zu CNC-Kunststoffteile Kosten.
Die Checkliste: Alles Wichtige auf einen Blick
Bevor Sie Ihre Anfrage absenden, prüfen Sie jeden Punkt dieser Liste. Eine vollständige Anfrage erhält bei H. Scheffel ein Angebot innerhalb von 48 Stunden.
Technische Zeichnung
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Bauteilbezeichnung im Schriftfeld eingetragen
Zeichnungsnummer vorhanden
Maßstab angegeben (z.B. 1:1, 1:2)
Projektionsmethode angegeben (Erster Winkel = europäisch, oder Dritter Winkel = amerikanisch)
Alle funktional relevanten Maße bemaßt
Allgemeintoleranz im Schriftfeld (z.B. "ISO 2768-m")
Einzeltoleranzen direkt am Maß eingetragen (wo funktional notwendig)
Oberflächenrauheit angegeben (Ra-Wert nach DIN EN ISO 1302)
Gewindeangaben vollständig (Metrisch: M8, Zöllig: 1/4"-20 UNC)
Bohrbilder mit Positionen und Durchmessern
Ansichten vollständig (Vorderansicht, Seitenansicht, Draufsicht, ggf. Schnittansichten)
Dateiformate
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STEP-Datei vorhanden (.step oder .stp) -- bevorzugtes Format für 3D-Teile
Alternativ: IGES-Datei (.iges oder .igs) -- wenn STEP nicht verfügbar
Alternativ: DXF-Datei (.dxf) -- nur für 2D-Konturen und Zuschnitte
PDF der technischen Zeichnung vorhanden -- immer als Ergänzung zur 3D-Datei
Beide Dateien auf Konsistenz geprüft (3D-Modell und Zeichnung zeigen dasselbe Teil)
Materialangabe
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Normkonforme Werkstoffbezeichnung (z.B. "POM-C nach DIN EN ISO 9988")
Modifikation angegeben, falls zutreffend (z.B. GF30, MoS2, UV-stabilisiert)
Farbe angegeben, falls relevant
Besondere Anforderungen vermerkt: FDA, ESD, UV, chemische Beständigkeit, Lebensmittelkontakt
Alternativmaterial akzeptabel? Falls ja, angeben
Toleranzen
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Allgemeintoleranz auf Zeichnung eingetragen (ISO 2768-f, -m, -c oder -v)
Einzeltoleranzen nur für funktional kritische Maße vergeben
Passungstoleranzen vollständig angegeben (z.B. Bohrung H7, Welle h6)
Form- und Lagetoleranzen eingetragen, falls gefordert (Ebenheit, Rundheit, Parallelität)
Engste Toleranz im Verhältnis zum Material geprüft (PTFE und PA6 sind feuchtigkeitsempfindlich)
Stückzahl und Liefertermin
-
Bestellmenge angegeben (Anzahl Stück)
Gewünschter Liefertermin genannt
Jährlicher Bedarf / Wiederholbedarf angegeben (falls zutreffend)
Expresslieferung erforderlich? Falls ja, explizit erwähnen
Sonderanforderungen
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Oberflächenbehandlung notwendig? (Schleifen, Polieren, Lackieren)
Kennzeichnung / Gravur gefordert?
Montagebaugruppe? -- Baugruppenmontage bei H. Scheffel
Zuschnitt als Vorstufe notwendig? -- Zuschnittservice
Qualitätsdokumentation erforderlich? (Erstmusterprüfbericht, Prüfprotokoll)
Normen oder Vorschriften zu beachten? (z.B. FDA, RoHS, REACH)
Fazit
Kunststoffteile fertigen lassen ist ein klarer Prozess, wenn die Anfrage vollständig ist. Die drei häufigsten Fehler in Anfragen sind:
Materialangaben ohne Normbezug, fehlende oder überspezifizierte Toleranzen und STEP-Dateien ohne begleitendes PDF. Alle drei führen zu Rückfragen, die das Angebot verzögern.
Die Checkliste in diesem Artikel deckt alle Punkte ab, die ein CNC-Hersteller für eine präzise Kalkulation benötigt. Wer sie vor dem Absenden der Anfrage durcharbeitet, erhält schneller ein belastbares Angebot und vermeidet Missverständnisse in der Fertigung.
Bei komplexen Bauteilen oder wenn Sie sich bei einzelnen Punkten unsicher sind, empfehlen wir ein kurzes Gespräch vor der Zeichnungsfreigabe. Frank Schulte und sein Team bei H. Scheffel klären in wenigen Minuten, welche Toleranzen realistisch sind, welches Material für Ihre Anforderungen passt und wie sich Kosten bereits in der Konstruktionsphase optimieren lassen.
Jetzt Zeichnung hochladen und Angebot erhalten: Anfrage stellen bei H. Scheffel
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich Kunststoffteile ohne Zeichnung bestellen?
Für einfache Zuschnitte nach Maß reicht oft eine Aufstellung (besser eine Skizze) mit Länge, Breite und Dicke. Für CNC-gefräste Teile mit Bohrungen, Nuten oder komplexer Geometrie ist eine normkonforme Zeichnung mit Toleranzangaben notwendig. Die Arbeitsvorbereitung bei H. Scheffel GmbH berät bei der Erstellung der Zeichnung, wenn noch keine vorhanden ist.
Welches Dateiformat ist für CNC-Anfragen am besten?
Die Kombination STEP + PDF ist der Standard. Die STEP-Datei enthält die 3D-Geometrie für die CAM-Programmierung, die PDF-Zeichnung enthält Toleranzen, Oberflächenangaben und Schriftfeldangaben. STEP ist mit allen gängigen CAD/CAM-Systemen kompatibel und übermittelt die Geometrie verlustfrei.
Was passiert, wenn die Zeichnung unvollständig ist?
Bei fehlenden Angaben stellt der Hersteller Rückfragen, bevor er ein Angebot erstellt. Das verzögert die Angebotszeit. In der Fertigung ohne Rückfrage gefertigte Teile können von den tatsächlichen Anforderungen abweichen. Eine vollständige Zeichnung ist die zuverlässigste Grundlage für ein passgenaues Angebot.
Wie lange dauert es, bis ich ein Angebot bekomme?
Bei einer vollständigen Anfrage mit STEP, PDF, Materialangabe, Toleranzen und Stückzahl erstellt H. Scheffel ein Angebot innerhalb von 48 Stunden. Bei unvollständigen Anfragen verlängert sich die Zeit durch notwendige Rückfragen.
Kann ich auch Einzelteile oder Prototypen in Auftrag geben?
Ja. H. Scheffel fertigt Einzelteile, Prototypen und Kleinserien nach Zeichnung. Die Mindestbestellmenge ist 1 Stück. Einzelteile haben höhere Stückpreise, weil Rüstkosten auf ein Teil umgelegt werden. Bei regelmäßigem Bedarf lohnt sich ein Rahmenvertrag. Mehr dazu im Artikel zu CNC-Prototypen und Kleinserien.
Quellen
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DIN ISO 2768-1:1991 — Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße. Beuth Verlag.
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DIN EN ISO 7200:2004 — Technische Produktdokumentation: Datenfelder in Schriftfeldern. Beuth Verlag.
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DIN EN ISO 1302:2002 — Angabe der Oberflächenbeschaffenheit in der technischen Produktdokumentation. Beuth Verlag.
-
ISO 10303 — STEP: Standard for the Exchange of Product model data. ISO Geneva.
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VDI-Wissensforum: DIN ISO 20457 — Toleranzmanagement bei Kunststoff-Formteilen. https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-kunststoff/toleranzmanagement-kunststoff-formteile/
-
Ensinger GmbH: Werkstoffdaten und Halbzeug-Lieferprogramm für technische Kunststoffe. https://www.ensingerplastics.com/de-de


