Wer Kunststoffteile für die Lebensmittelindustrie beschafft, stellt schnell fest: Das richtige Material ist nur der Anfang. Entscheidend ist, ob das fertige Bauteil nach EU-Verordnung 10/2011 konform ist, ob die Geometrie hygienegerecht gestaltet wurde und ob die gesamte Dokumentationskette lückenlos steht.
CNC-gefertigte Teile haben dabei einen entscheidenden Vorteil gegenüber Standardhalbzeugen: Sie lassen sich exakt auf die hygienischen Anforderungen der Anlage abstimmen. Geometrien werden so gefräst, dass keine Totvolumina entstehen. Oberflächen werden auf die geforderte Rauheit gebracht. Und jede Charge wird rückverfolgbar dokumentiert.
Dieser Artikel zeigt, welche Materialien für den Lebensmittelkontakt nach EU-Recht und FDA-Vorgaben zugelassen sind, welche CNC-Bauteile in der Praxis gefragt sind und wie Qualitätssicherung die Lebensmittelsicherheit sicherstellt.
Das Wichtigste in Kürze
| Thema | Key Takeaway |
|---|---|
| Zulassungen | EU 10/2011 und FDA 21 CFR 177 regeln, welche Kunststoffe Lebensmittelkontakt haben dürfen |
| Materialien | PE-UHMW, POM-C, PP und PEEK decken 90 % der Lebensmittelanwendungen ab |
| Hygienic Design | Ra bis 0,8 µm, keine Totvolumina, reinigungsgerechte Geometrie nach EHEDG |
| Qualitätssicherung | ISO 9001-Rückverfolgbarkeit und Materialzertifikat bilden die Basis für die Konformitätserklärung |
Anforderungen an Kunststoffe in der Lebensmittelindustrie
Kunststoffe, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, unterliegen in der EU einem mehrstufigen Regelwerk. Die zentrale Vorschrift ist die EU-Verordnung 10/2011 vom 14. Januar 2011 (in konsolidierter Fassung zuletzt geändert durch VO (EU) 2020/1245). Sie gilt für Kunststoffmaterialien und -gegenstände, die bestimmungsgemäß Lebensmittelkontakt haben.
Die Verordnung arbeitet mit einer Positivliste: Nur ausdrücklich gelistete Monomere und Additive dürfen eingesetzt werden. Zusätzlich gelten spezifische Migrationsgrenzen (SML) für einzelne Substanzen sowie ein globaler Migrationsgrenzwert (OML) von 10 mg/dm² Kontaktfläche. Hersteller und Inverkehrbringer sind verpflichtet, eine Konformitätserklärung (Declaration of Compliance, DoC) bereitzustellen, die die gesamte Lieferkette abbildet.
Übergeordnet gilt die Rahmenverordnung (EG) 1935/2004: Lebensmittelkontaktmaterialien dürfen die Zusammensetzung, den Geruch oder den Geschmack von Lebensmitteln nicht in einem inakzeptablen Maß verändern und keine Gesundheitsgefahr verursachen.
Für den Export in die USA kommt FDA 21 CFR Part 177 hinzu. Dieser Teil des Code of Federal Regulations listet Polymere als indirekte Lebensmittelzusatzstoffe. Wichtige Paragraphen für CNC-Materialien sind 177.1520 (Olefin-Copolymere, also PE und PP), 177.2470 (Polyacetal-Copolymere, also POM) sowie 177.2415 (Polyarylether, also PEEK über spezifische Hersteller-Compliance). Ergänzend gilt NSF/ANSI 51 als US-Norm für lebensmittelkonforme Materialien in Lebensmittelausrüstung.
Neben den chemischen Anforderungen spielen konstruktive Normen eine Rolle: EHEDG-Richtlinien (European Hygienic Engineering & Design Group) und DIN EN 1672-2 definieren Hygieneanforderungen für Lebensmittelmaschinen — von der Oberflächenrauheit bis zur Geometrie von Bauteilkanten.
Stand: Mai 2026.
Welche Materialien sind FDA-konform und EU-zugelassen?
PE-UHMW, POM-C, PP und PEEK sind die vier wichtigsten CNC-geeigneten Kunststoffe mit bestehenden Zulassungen für Lebensmittelkontakt. Voraussetzung ist immer der Einsatz von Grades, für die der Halbzeuglieferant eine Konformitätserklärung ausstellt.
Materialzulassungstabelle (Stand: Mai 2026)
| Material | EU 10/2011 | FDA 21 CFR | CNC-Eignung | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|---|
| PE-UHMW | Ja (Grade mit DoC) | 177.1520 | Sehr gut | Kettenführungen, Schneidflächen, Gleitschienen |
| POM-C | Ja (Copolymer mit DoC) | 177.2470 | Hervorragend | Zahnräder, Dosierpumpenteile, Sternräder |
| PP | Ja | 177.1520 | Gut | Behälter, Verkleidungen, Transportteile |
| PEEK | Ja (spez. Grades) | 177.2415 | Gut | CIP/SIP-Anwendungen, Hochtemperatur |
| PTFE | Ja (spez. Grades) | 177.1550 | Eingeschränkt | Dichtungen, Ventilsitze (antihaftend) |
PE-UHMW ist das Standardmaterial für verschleißbelastete Führungs- und Gleitanwendungen. Es hat einen sehr niedrigen Reibungskoeffizienten, ist chemisch beständig gegen übliche Reinigungs- und Desinfektionsmittel und lässt sich gut fräsen. Besonders relevant für HACCP-Systeme: PE-UHMW ist in Blau als metalldetektierbare Ausführung erhältlich. Bricht ein Teil, ist das Fragment in der Metalldetektionslinie nachweisbar.
POM-C (Polyoxymethylen-Copolymer) ist das präziseste Material in dieser Gruppe. Es lässt sich außerordentlich gut fräsen, erreicht enge Toleranzen und ist maßhaltig. Für Lebensmittelkontakt ist ausschließlich das Copolymer (POM-C) einzusetzen, nicht das Homopolymer (POM-H). POM-H kann unter bestimmten Bedingungen Formaldehyd freisetzen; der entsprechende Halbzeuglieferant muss eine spezifische DoC für Lebensmittelkontakt ausstellen.
PP (Polypropylen) ist die kostengünstige Wahl für Verkleidungen, Behälter und Maschinenabdeckungen. Es ist chemisch sehr beständig, hat aber geringere mechanische Festigkeit als POM oder PE-UHMW. Für hochbelastete Gleitanwendungen ist PP nicht geeignet.
PEEK (Polyetheretherketon) kommt dort zum Einsatz, wo Temperaturen über 100 °C herrschen oder CIP/SIP-Reinigung (Cleaning-in-Place / Sterilization-in-Place) erforderlich ist. Lebensmittelkonforme PEEK-Grades (z. B. Victrex 450FC30) sind dampfsterilisierbar und chemisch inert. Das Material ist teuer, aber für anspruchsvolle Abfüllanlagen und Extruderkomponenten ohne Alternative.
PTFE bleibt eine Sonderlösung für Anwendungen, bei denen Antihafteigenschaften im Vordergrund stehen: Dichtungen, Ventilsitze, Auskleidungen. CNC-Bearbeitung ist möglich, aber anspruchsvoll, da PTFE kriecht und enge Toleranzen schwer zu halten sind.
CNC-gefertigte Bauteile: Fördertechnik, Verpackung, Dosierung
CNC-Fräsen ermöglicht die präzise Fertigung von Lebensmittelkontaktteilen in Einzel- und Kleinserie ohne Werkzeugkosten und ohne die langen Vorlaufzeiten des Spritzgusses. Das ist in der Lebensmittelindustrie besonders relevant: Maschinenteile für spezifische Anlagen existieren oft nur in kleinen Stückzahlen und müssen exakt auf die vorhandene Anlage abgestimmt sein.
Für komplexere Projekte lohnt sich der Blick in unseren CNC-Praxisguide für Kunststoffe sowie die Erläuterungen zum CNC-Fertigungsprozess. Grundlagen zur CNC-Bearbeitung finden sich auf der Leistungsseite.
Fördertechnik
Kettenführungen und Gleitschienen aus PE-UHMW gehören zu den häufigsten CNC-Aufträgen im Lebensmittelbereich. Das Material verschleißt langsam, verursacht durch seinen niedrigen Reibungskoeffizienten wenig Kettenabrieb und ist in der metalldetektierbaren blauen Ausführung HACCP-konform. Weitere typische Teile: Lagerbuchsen für Tragrollen, Pufferschutzleisten an Förderstrecken, Gleitstücke für Transportketten.
Verpackungsmaschinen
In Abfüll- und Verpackungsanlagen sind POM-Teile besonders verbreitet. Sternräder und Steuerscheiben für Flaschenabfüller werden CNC-gefräst, weil die Geometrie immer auf den spezifischen Flaschentyp abgestimmt sein muss. Greifer und Greiferbacken, Führungsbleche und Messerträger ergänzen das Bild. Die hohe Steifigkeit und Maßhaltigkeit von POM-C macht diese Anwendungen erst möglich.
Dosierung und Abfülltechnik
Dosierpumpenkolben und -zylinder aus POM oder PEEK sind anspruchsvolle CNC-Bauteile: Enge Toleranzen, glatte Oberflächen und chemische Beständigkeit gegen das abzufüllende Produkt sind gleichzeitig gefordert. Ventilsitze werden je nach Anforderung aus POM, PEEK oder PTFE gefräst. Für Hochtemperaturanwendungen bei Heißabfüllung ist PEEK erste Wahl.
Reinigbarkeit und Hygienic Design
Hygienic Design für CNC-Kunststoffteile bedeutet: Oberflächenrauheit Ra bis 0,8 µm an Lebensmittelkontaktflächen, keine eingeschlossenen Spalten und Geometrien, die vollständige Reinigung ohne Hilfsmittel erlauben.
Normbasis
EHEDG-Richtlinie Dokument 8 (Hygienic Design Criteria) definiert die Grundanforderungen für lebensmittelberührende Maschinenteile. DIN EN 1672-2:2021 unterscheidet drei Zonen: Lebensmittelzone (direkter Kontakt), Spritzzone (indirekter Kontakt durch Spritzen und Tropfen) und Non-food-Zone. Die strengsten Anforderungen gelten für die Lebensmittelzone.
Oberflächengüte in der Praxis
Standard-CNC-Bearbeitung ergibt Rauheitswerte von Ra 1,6 bis 3,2 µm, abhängig von Material, Werkzeug und Vorschub. Für die Lebensmittelzone (Ra bis 0,8 µm) sind Nachbearbeitungsschritte erforderlich: Glattfräsen mit optimierten Schnittparametern, Schleifen oder Polieren. Für die Spritzzone genügt in vielen Fällen die Standard-CNC-Oberflächengüte.
Geometrie ohne Totvolumina
Bei CNC-Teilen für Lebensmittelanwendungen gilt: Innenecken so weit wie möglich mit Radius versehen, keine verdeckten Bohrungen ohne Spülmöglichkeit, Bohrungsenden nicht blind enden lassen, wenn sie in der Lebensmittelzone liegen. Das erfordert in der Konstruktionsphase enge Abstimmung zwischen Konstrukteur und Fertiger.
HACCP und Farbkodierung
Metalldetektierbare Kunststoffe in Blau oder Rot ermöglichen die Fremdkörperdetektion, wenn ein Teil bricht. In vielen Lebensmittelbetrieben ist Farbkodierung vorgeschrieben: Hilfsmittel für verschiedene Produktionsbereiche (Rohware, Verarbeitung, Verpackung) werden in unterschiedlichen Farben ausgeführt. CNC-Lohnfertiger können auf Anfrage in den jeweiligen HACCP-Farben liefern.
Wie stellt die Qualitätssicherung Lebensmittelsicherheit sicher?
ISO 9001-zertifizierte Lohnfertiger sichern die Lebensmitteltauglichkeit durch Materialrückverfolgbarkeit, dokumentierte Fertigungsprozesse und Konformitätserklärungen nach EU 10/2011.
Der Ausgangspunkt ist die Materialbeschaffung. Halbzeuge für Lebensmittelkontaktanwendungen müssen mit einer Konformitätserklärung (DoC) des Herstellers geliefert werden, die explizit auf EU-Verordnung 10/2011 und gegebenenfalls FDA 21 CFR verweist. Ein Materialzertifikat allein ohne DoC ist nicht ausreichend.
Im Fertigungsprozess wird die Chargennummer des Halbzeugs im Fertigungsbegleitschein erfasst. Maschine, Werkzeug, Operator und Fertigungsdatum sind dokumentiert. Nach der Bearbeitung werden Reinigungs- und Verpackungsschritte protokolliert, damit keine nicht-konformen Prozesschemikalien am Bauteil verbleiben.
Die Qualitätsprüfung umfasst Maßprüfungen mit dokumentiertem Messprotokoll. Bei sicherheitsrelevanten Teilen werden Koordinatenmessmaschinen (KMG) eingesetzt. Das Protokoll verbleibt archiviert und ist für Audits abrufbar.
Auf dieser Dokumentationsbasis kann ein CNC-Lohnfertiger eine eigene Konformitätserklärung nach EU 10/2011 für das fertige Bauteil ausstellen. Voraussetzung: Die DoC-Kette vom Rohmateriallieferanten über den Halbzeuglieferanten bis zum Lohnfertiger ist lückenlos.
Mehr zur Qualitätssicherung bei H. Scheffel: Qualitätssicherung und ISO 9001.
Einen Überblick über lebensmittelkonforme Kunststoffe und deren Materialeigenschaften gibt unsere Informationsseite zu lebensmittelkonformen Kunststoffen.
Fazit: CNC-Fertigung als Lösung für Lebensmittelkontaktteile
CNC-gefertigte Kunststoffteile für die Lebensmittelindustrie erfüllen dann ihre Funktion zuverlässig, wenn Material, Geometrie und Dokumentation zusammenpassen. PE-UHMW, POM-C, PP und PEEK decken das Spektrum von einfachen Führungsleisten bis hin zu CIP-fähigen Hochtemperaturbauteilen ab. EU 10/2011 und FDA 21 CFR liefern den regulatorischen Rahmen, EHEDG und DIN EN 1672-2 die konstruktiven Leitlinien.
Der Vorteil der CNC-Bearbeitung liegt in der Flexibilität: Sondergeometrien, kleine Losgrößen und Einzelstücke lassen sich wirtschaftlich fertigen, ohne Werkzeugkosten und mit kurzen Durchlaufzeiten. Kombiniert mit ISO 9001-zertifizierter Qualitätssicherung und lückenloser Rückverfolgbarkeit entsteht eine Basis, die Lebensmittelbetriebe für ihre Lieferantenqualifikation benötigen.
Kunststoffteile für Lebensmittelkontakt anfragen: Anfrage stellen — wir beraten Sie zu Material, Zulassung und Konstruktion.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Kunststoffe sind für Lebensmittelkontakt nach EU-Recht zugelassen?
PE-UHMW, POM-C, PP und PEEK sind die wichtigsten CNC-geeigneten Materialien mit Zulassung nach EU-Verordnung 10/2011. Grundlage ist immer der Einsatz von Halbzeuggrades, für die der Lieferant eine Konformitätserklärung ausstellt. Die Verordnung arbeitet mit einer Positivliste zulässiger Monomere und Additive sowie Migrationsgrenzen.
Was bedeutet FDA 21 CFR 177 für CNC-Kunststoffteile?
FDA 21 CFR Part 177 listet Kunststoffe, die in den USA als indirekte Lebensmittelzusatzstoffe zulässig sind. PE und PP fallen unter § 177.1520, POM unter § 177.2470. Für den Export in die USA weisen Hersteller die Konformität über Materialzertifikate ihrer Halbzeuglieferanten nach. Die FDA-Konformität ist keine Zertifizierung, sondern eine Selbsterklärung auf Basis der Lieferkettendokumentation.
Ist POM lebensmittelecht?
POM-C (Copolymer) ist in lebensmittelkonformen Grades nach EU 10/2011 und FDA 21 CFR 177.2470 zugelassen. POM-H (Homopolymer) ist kritischer, da es unter bestimmten Bedingungen Formaldehyd freisetzen kann. Entscheidend ist die Konformitätserklärung des Halbzeuglieferanten, die explizit auf Lebensmittelkontakt ausgestellt ist.
Was ist Hygienic Design bei CNC-gefertigten Bauteilen?
Hygienic Design umfasst Oberflächenrauheit Ra bis 0,8 µm an Lebensmittelkontaktflächen, keine Spalten oder Toträume, sowie Geometrien ohne schwer zugängliche Ecken. Die Normbasis liefern EHEDG-Richtlinien und DIN EN 1672-2. CNC-Standardbearbeitung erreicht Ra 1,6 bis 3,2 µm; für die Lebensmittelzone sind Nachbearbeitungsschritte erforderlich.
Wie erhalte ich eine Konformitätserklärung nach EU 10/2011?
Ein CNC-Lohnfertiger stellt eine Konformitätserklärung aus, wenn das eingesetzte Halbzeug mit DoC des Rohmateriallieferanten beschafft wurde und keine nicht-konformen Prozesschemikalien eingetragen wurden. Basis ist die lückenlose Dokumentation der Lieferkette. Bei H. Scheffel ist die Rückverfolgbarkeit über das ISO 9001-Qualitätsmanagementsystem sichergestellt.
Quellen
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EU-Verordnung Nr. 10/2011 (Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoff), konsolidierte Fassung inkl. VO (EU) 2020/1245. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/10/oj?locale=de
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Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 — Rahmenverordnung Lebensmittelkontaktmaterialien. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2004/1935/oj?locale=de
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FDA 21 CFR Part 177 — Indirect Food Additives: Polymers (Stand 2025). https://www.ecfr.gov/current/title-21/chapter-I/subchapter-B/part-177
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EHEDG Guideline Document 8: Hygienic Design Criteria. https://www.ehedg.org
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DIN EN 1672-2:2021 — Lebensmittelmaschinen: Hygieneanforderungen. Beuth Verlag.
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Röchling Engineering Plastics: Polystone G Food — technisches Datenblatt PE-UHMW. https://www.roechling.com/de/engineering-plastics
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Ensinger Gruppe: Tecaform AH (POM) Lebensmitteltechnologie Datenblatt 2024. https://www.ensingerplastics.com/de-de
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Victrex plc: PEEK for food contact applications — Technical Guide. https://www.victrex.com


